Beschleunige, löse die Schlaufen und beginne, kräftig gegen den Wind zu drehen. Beuge die Knie, um den Schwerpunkt zu senken, und lehne dich nach hinten und nach außen, um Druck auf die „Luv-Kante“ auszuüben – diese ist folglich die Innenkante der gesamten 360°-Drehung. Halte beide Füße in den Fußschlaufen. Kippe das Rigg nach hinten und ziehe die Schot an, bis die Nase direkt in den Wind zeigt.
Tipp: Der Kopf gibt die Richtung vor. Schau über deine „ursprünglich windseitige“ Schulter hinweg in die Richtung, in die das Board drehen soll.

Übe weiterhin Druck auf die Luv-/Innenseite der Schiene aus, um die Wende fortzusetzen. Im Windauge neige das Rigg nach vorne und lass das Segel zurückwehen. Verlege dazu dein Körpergewicht über das Segel, strecke den Mastarm aus und drücke sanft mit deiner gebeugten hinteren Hand, um den Druck zu kontrollieren. Je weiter hinten auf dem Gabelbaum sich deine hintere Hand befindet, desto leichter lässt sich der Druck des zurückgewogenen Segels kontrollieren.
Sobald die Nase aus dem Windaugenpunkt herausdreht, verlagere dein Gewicht vorsichtig auf den hinteren Fuß, um mehr Auftrieb zu erzeugen und das Foil in der Luft zu halten.
Sobald 3/4 der 360°-Drehung geschafft sind, fange an, das Segel zu fieren, damit der Wind von der „rechten Seite“ des Segels einströmen kann. Um den Segeldruck zu kontrollieren, beuge deinen vorderen Arm und strecke den hinteren aus! Passe dein Körpergewicht entsprechend an – tief und auf der Innenseite der Kurve. Mach dich dann bereit, wieder geradeaus weiterzufahren.







