HÖHELAUFEN

Kürzere Trapeztampen sorgen automatisch für eine aufrechte Körperhaltung, wodurch man mehr Lift zum upwind fahren erhält. Wenn sich das vordere Bein dabei ungewollt beugt, hilft es, den hinteren Fuß vor der Fußschlaufe zu platzieren. Dein Board sollte fürs Höhelaufen leicht angestellt werden. Positioniere dafür deine Füße ganz außen auf der Kante und lehne dich weit nach außen. Dadurch generierst du maximalen Druck fürs Höhelaufen.

RAUMSHOT FAHREN

Verlängere zuerst deine Trapeztampen. Platziere den hinteren Fuß mehr Richtung Mitte des Boards, um das Segel öffnen zu können und es weiterhin richtig anströmen zu lassen. Fürs einfache cruisen, halte deinen Körper aufrecht, oder lehne dich weit nach außen, um richtig Geschwindigkeit aufzunehmen. So kannst du jeglichen Raumschotkursen fahren und behältst dabei durch deine Fußsteuerung alles unter Kontrolle.

TIPP: Stürze gehören einfach zum Surfen dazu und auch der Foilsurfer wird nicht ganz davon verschont bleiben. Um Körperkontakt mit dem Foil zu vermeiden und sich bei Stürzen nicht zu verletzten, behalte mindestens eine Hand (besser beide) immer am Gabelbaum. Dies mindert das Risiko ungemein und sorgt für ungefährliche Landungen.

HALBWINDKURS (Speed)

Sowohl Körperhaltung als auch Equipment sind entscheidend, um eine hohe Geschwindigkeit beim Foilen zu erreichen. Lange Trapeztampen helfen dabei, sich weiter nach außen zu lehnen und somit mehr Druck auf das Foil zu bekommen. Zu viel Lift kann durch Leichtes nach vorne lehnen ausgeglichen werden. Umso höher die Geschwindigkeit, desto geringer ist die Reaktionszeit, um die leichte Fehlstellung zu korrigieren. Vermeide es, zu hoch zu fliegen. Wenn du das Board aufkantest kann die Spitze des Frontflügels aus dem Wasser kommen, wodurch du leichter die Kontrolle verlierst und schneller stürzt.

 

Die Position und Winkel auf dem Board sind entscheidend, um schnell auf dem Foil zu fahren:

Gestreckte Arme – 90° Winkel zum Körper

Weit nach hinten lehnen – 40-50° Winkel zur Wasseroberfläche