Gegenwind, Rückenwind, Seitenwind

GEGEN DEN WIND
Kürzere Trapezleinen sorgen automatisch für eine aufrechte Haltung, wodurch du mehr Auftrieb bekommst, um gegen den Wind zu fahren. Zieh das Segel so weit wie möglich an. Wenn sich das vordere Bein ungewollt beugt, hilft es, den hinteren Fuß vor den Fußschlaufen zu setzen. Versuche, das Board zu neigen („anzuwinkeln“), wenn du gegen den Wind fährst.
Stelle dazu die Füße ganz außen auf die Kante und lehne dich nach außen, während du dich am Segel festhältst. So kannst du maximal gegen den Wind fahren.


IM WIND Verlängere zunächst deine Trapezleinen. Stelle deinen hinteren Fuß in Richtung Boardmitte, damit du das Segel ausholen kannst, um einen möglichst effizienten Luftstrom um das Segel herum zu erzielen. Für entspanntes Cruisen halte deinen Körper aufrecht oder lehne dich weit nach außen, um zu beschleunigen. Auf diese Weise kannst du auf einem breiten Kurs wirklich weit vor dem Wind fahren und alles mit der Fußsteuerung kontrollieren.

TIPP: Wenn du stürzt, achte darauf, dass du dich am Gabelbaum festhältst – lass ihn auf keinen Fall los! Dann kannst du deine Beine an den Körper ziehen, um dich zu schützen.
LASS DAS SEGEL NIEMALS LOS!
Das ist sehr wichtig...

SEITENWIND (Geschwindigkeit)
Körperhaltung und Ausrüstung sind entscheidend für das Foilen bei hoher Geschwindigkeit. Wenn du so schnell wie möglich quer zum Wind segeln möchtest, empfehlen wir lange Trapezleinen, da du dich dadurch weiter nach außen lehnst, mehr Druck auf das Foil ausübst und so die Kontrolle behältst. Ein hoher Auftrieb lässt sich durch Vorbeugen ausgleichen. Je höher die Geschwindigkeit, desto kürzer ist die Zeit, um kleine Fehlausrichtungen zu korrigieren. Flieg nicht zu hoch, denn in dieser Position neigst du das Board auch, und die wing kann aus dem Wasser rutschen. Wenn das passiert, verlierst du möglicherweise die Kontrolle und stürzt ab.

Die Position und der Winkel auf dem Board sind entscheidend für schnelles Fahren auf dem Foil: gerade Arme – 90°-Winkel zum Körper
Weit nach hinten lehnen – 40–50°-Winkel zur Wasseroberfläche

HÖHELAUFEN

Kürzere Trapezleinen sorgen automatisch für eine aufrechte Körperhaltung, wodurch du mehr Auftrieb zum Aufwindfahren erhältst. Wenn sich das vordere Bein dabei ungewollt beugt, hilft es, den hinteren Fuß vor der Fußschlaufe zu platzieren. Dein Board sollte zum Aufwindfahren leicht angestellt werden. Positioniere dafür deine Füße ganz außen auf der Kante und lehne dich weit nach außen. Dadurch erzeugst du maximalen Druck für das Aufwindfahren.

RAUMSHOT FAHREN

Verlängere zunächst deine Trapezleinen. Setze den hinteren Fuß weiter in Richtung Boardmitte, um das Segel zu öffnen und für einen optimalen Luftstrom zu sorgen. Für entspanntes Cruisen halte deinen Körper aufrecht oder lehne dich weit nach außen, um richtig Geschwindigkeit aufzunehmen. So kannst du alle Raumwindkurse fahren und behältst dabei durch deine Fußsteuerung alles unter Kontrolle.

TIPP: Stürze gehören einfach zum Surfen dazu, und auch der Foilsurfer bleibt davon nicht ganz verschont. Um Körperkontakt mit dem Foil zu vermeiden und sich bei Stürzen nicht zu verletzen, halte mindestens eine Hand (besser beide) immer am Gabelbaum fest. Das verringert das Risiko erheblich und sorgt für ungefährliche Landungen.

HALBWINDKURS ( Geschwindigkeit)

Sowohl die Körperhaltung als auch die Ausrüstung sind entscheidend, um beim Foilen eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen. Lange Trapezleinen helfen dabei, sich weiter nach außen zu lehnen und so mehr Druck auf das Foil auszuüben. Zu viel Auftrieb lässt sich durch leichtes Vorbeugen ausgleichen. Je höher die Geschwindigkeit, desto kürzer ist die Reaktionszeit, um eine leichte Fehlstellung zu korrigieren. Vermeide es, zu hoch zu fliegen. Wenn du das Board aufkantest, kann die Spitze des vorderen Flügels aus dem Wasser ragen, wodurch du leichter die Kontrolle verlierst und schneller stürzt.

 

Die Position und der Winkel auf dem Board sind entscheidend, um schnell auf dem Foil zu fahren:

Ausgestreckte Arme – 90°-Winkel zum Körper

Sich weit nach hinten lehnen – 40–50° Winkel zur Wasseroberfläche