Entgegen dem ersten Impuls zuerst das ganze Foil zu montieren, ist es einfacher zu­nächst nur den Mast im Board zu verschrau­ben. Die vordere Schraube ist die wichtigere, denn hier wirken sämtliche Zugkräfte, sie muss unbedingt lang genug sein.

Danach lassen sich die Flügel bequem auf Bauch­höhe an der „Fuselage“, dem „Rumpf“, montieren.

Am Ende hilft ein kräftiger Ruck (Schub) am Foilmast Rich­tung vorne / unten, um zu sehen ob das Foil tief und fest genug in der Box sitzt. Die Schrauben ggf. noch einmal nachziehen.

Tip:
Damit die Schrauben auch nach längerer Montage und Salzwassergebrauch wieder lösbar sind, ist es ratsam folgende Tipps zu beachten  

  • behandle die Schrauben ein wenig mit Fett oder Kupferpaste, um Erosion zu verhindern
  • löse deine Schrauben nachdem du auf dem Wasser warst jeder Session auf dem Wasser
  • wiederhole die beiden Punkte nach jeder deiner Sessions

Häufiger Fehler: Der Winkel des Flügels sollte nicht an das Gewicht des Fahrers angepasst werden. Nur die Flügelgröße sollte dem Gewicht des Fahrers folgen, d.h. schwerere Fahrer benötigen größere Flügel, um Stalling zu vermeiden und genauso früh ins Gleiten und aufs Foil zu kommen wie leichtere Fahrer

Verstelle den Winkel des Heckflügels, um den Lift anzupassen.

Ein Distanzstück unter der vorderen Schraube des Heckflügels erhöht den Lift.

Ein Distanzstück unter der hinteren Schraube des Heckflügels verringert den Lift.

Das zweite mitgelieferte Distanzstück beim GLIDE Foil verstärkt den erwünschten Effekt.

Der Lift, den man beim Foilen erfährt, hängt von folgenden Faktoren ab:

  • die Boardgröße
  • die Fußschlaufenposition
  • die Segelgröße

Beispiel: Wenn du auf ein größeres Segel wechselst, lege ein beigelegtes Distanzstück unter die vordere Schraube, um die höhere Downforce des größeren Segels auszugleichen.