Text: Yentel Caers | Bewegungserklärung: Switch Kono | Fotos: P. Mackenbrock

Die meisten kennen den Kono – den 180°-Sprung –, bei dem man am Ende wieder in die Richtung zurückgleitet, aus der man gekommen ist. Er ist auch die Hälfte des Switch-Kono (360°), bei dem man – nach Sprung und Drehung – weiter in dieselbe Richtung gleitet: Das macht richtig Spaß und ist ein unterschätzter Power-Move.

Bevor du anfängst, solltest du die meisten Gleitbewegungen beherrschen, denn wie viele andere Bewegungen beginnt und endet auch diese ähnlich wie ein Spock, eine Puneta usw.

Für den Switch Kono empfehle ich ein Segel mittlerer Größe. Für die meisten Fahrer liegt diese Größe bei etwa 4,4, je nach Körpergröße und den jeweiligen Windbedingungen.

Am einfachsten ist es, auf flachem Wasser anzufangen – so kannst du dich ganz auf die Bewegung konzentrieren (du musst den Absprung nicht an den Wellengang anpassen).
Beschleunige auf Geschwindigkeit!
Drehe leicht ab, um die Geschwindigkeit beizubehalten, während du den Stand wechselst und das Segel absenkst.

Nachdem du dich unter dem Segel geduckt hast und in Gegenwind gerätst, fahre gegen den Wind, indem du dich auf die Zehenspitzen stellst, während das Segel flach über der Wasseroberfläche liegt (in einem Winkel von 40° zum Wasser). Das fühlt sich ein bisschen wie eine Liegehalse an – nur in Gegenwind.

Du wirst spüren, wie sich die Kraft im Segel aufbaut – drücke dich nun ab, strecke die Arme aus und bewege sie nach oben. Sobald du in der Luft bist, mache dich klein, indem du deine Beine und das Board unter dich ziehst.

Strecken Sie Ihre Beine zur Landung wieder aus – federn Sie den Aufprall mit leicht gebeugten Knien ab.

Lass die hintere Hand los! Wenn du rückwärts rutschst, schau in die Richtung, in die du abbiegen möchtest. Halte das Board flach, damit sich die Kanten nicht verfangen.

Drehen Sie weiter, passen Sie das Segel an, um den Manöver abzuschließen, und segeln Sie davon.

Häufigster Fehler:
Der obere Teil des Segels fängt das Wasser ab. Um dies zu vermeiden, sollten Sie Ihr Körpergewicht beim Absprung so weit wie möglich nach vorne verlagern. „Werfen“ Sie sich nicht nach hinten … denn das übernimmt der Wind schon für Sie.